MENSCHLICH ERFOLGREICH DIREKT: +49 9134 906717        

Wie will ich anderen Menschen wirklich begegnen?

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Kommunikations- und Konfliktlösungsmodell, das von Dr. Marshall Rosenberg seit Beginn der 70er Jahre entwickelt wurde. Mittlerweile ist Gewaltfreie Kommunikation weltweit eine der meistgenutzten Methoden zur Konfliktbearbeitung. Dieser Ansatz ermöglicht es, eine neue Qualität des Kontaktes gerade auch in schwierigen Situationen aufzubauen bzw. aufrecht zu erhalten.

Mit der GFK lösen Sie Konflikte anders!

Die GFK ersetzt die Fragen "Wer ist schuld?" bzw. "Wer hat angefangen?" durch die Frage "Was brauchen die Beteiligten?". Die Suche nach dem Schuldigen wird also ersetzt durch die Suche nach dem, was wirklich hinter den Handlungen und Wünschen der Beteiligten steht. Das sind immer elementare menschliche Bedürfnisse. Diese Ebene der Bedürfnisse macht den Weg frei für Konfliktlösungen, die echte Win-Win-Situationen schaffen, Lösungen, die ohne Verlierer auskommen und dadurch zum Aufbau langfristig tragfähiger und erfüllender Beziehungen beitragen. Damit stellt GFK den wirkungsvollsten Ansatz zur echten Konfliktbewältigung dar, den ich kenne.

Gewaltfreie Kommunikation heißt nicht "wir haben uns alle lieb." Es geht nicht darum, nett zu sein, sondern klar und echt. Hier wird nichts verschleiert oder aus Freundlichkeit und Rücksicht verschwiegen, sondern die eigenen Bedürfnisse, Werte und Wünsche werden offen angesprochen und vertreten, ohne sie auf Kosten anderer durchzusetzen. Und es braucht die Fähigkeit, dem Gegenüber so zuzuhören, dass es gelingt, die Bedürfnissen hinter seinen Worten zu verstehen.

Wer nicht nur weiß, was er will, sondern auch, was er braucht, kann gezielt, bewusst und flexibel für seine Bedürfnisse eintreten. Und wer versteht, was der andere braucht, macht die Tür auf für gemeinsame, nachhaltige Lösungen.

Liebevoller Umgang mit uns selbst. Selbstempathie

Nicht nur die Kommunikation in schwierigen Situationen mit anderen Menschen ist teilweise geprägt von Beurteilungen, Vorwürfen, Schuldzuweisungen etc. Auch im Umgang mit uns selbst sind wir nicht gerade zimperlich, viele gehen mit sich selbst viel härter ins Gericht als mit anderen. Nur wenige von uns haben gelernt, wirklich liebevoll und ehrlich mit sich selbst zu kommunizieren. Dabei ist dies die Basis für echtes Lernen, die Fähigkeit zur Empathie und die Gestaltung eines glücklichen Lebens. Deshalb liegt ein wichtiges Augenmerk der Gewaltfreien Kommunikation auf der Umwandlung des Umgangs mit uns selbst. Denn nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere sorgen.

Was ist neu an Gewaltfreier Kommunikation?

Eine Definition nach Dr. Gerhard Rothhaupt

Mit der Gewaltfreien Kommunikation ist es wie mit der Glasherstellung. Alle Bestandteile des Glases kennen wir schon irgendwoher Sand, Soda, ... Aber durch die richtige Mischung der Bestandteile und erst durch das Feuer – entsteht etwas völlig Neues und Eigenes. Sicherlich ist aktives Zuhören sinnvoll, sicherlich sind Ich-Botschaften sinnvoll. In der Gewaltfreien Kommunikation werden all diese Elemente zu einem Ganzen zusammengefasst, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation
  • Wahrnehmung – Was wir beobachten, ohne Bewertung
  • Gefühl – Wie es uns geht
  • Bedürfnis – Was wir brauchen
  • Bitte – Was der andere konkret tun/sagen kann, um unser Bedürfnis zu erfüllen

Auf diese Weise werden Vorwürfe, Schuldzuweisungen etc. in Bedürfnisse übersetzt und wir können ausdrücken, was wir wirklich brauchen, ohne dass die Kommunikation von Vorwürfen und Schuldzuweisungen erschwert wird. Wenn wir dann noch beim Zuhören unsere Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Bedürfnisse unseres Gegenüber richten, steht dem "Giraffentanz", d. h. dem Aufbau einer tragfähigen Verbindung, in der die Menschlichkeit beider Platz findet, nichts mehr im Wege.

Hier nur einige Fähigkeiten, die Sie in Seminaren oder Coachings steigern können:
  • Dinge auf den Punkt bringen
  • Störungen ehrlich ansprechen – ohne gleich die Frage nach der Schuld zu stellen
  • Sich aktiv für Ihre Anliegen einsetzen und dies gleichzeitig auch ihrem Gegenüber zugestehen
  • Ihren Standpunkt vertreten und gleichzeitig auch andere Meinungen verstehen
  • Handwerkzeug, um Empathie zu leben
  • Menschlich und partnerschaftlich führen
  • Aufrichtig sein, ohne zu verletzen oder sich in langen Rechtfertigungen zu verlieren
  • Angriffe, Kritik, Vorwürfe nicht mehr persönlich nehmen
  • Intensiver zuhören und wirksamer kommunizieren, auch wenn es schwierig ist
  • Selbstreflexion und Einfühlungsvermögen, um Lebendigkeit und Vielfalt zu genießen
  • Tragfähige Beziehungen zu Kunden, in der Partnerschaft, in der Familie oder im Freundes- und Kollegenkreis aufbauen.

Wo Menschen Menschen treffen, gibt es keine Stunde ohne Kommunikation!

Projekte scheitern oder verzögern sich, Informationen werden nicht so weitergegeben, wie es die jeweilige Situation verlangt. Barrieren bauen sich zwischen Kollegen und zwischen Teams auf, man schleppt belastendeThemen tagelang mit sich herum, sagt im Gespräch nicht das, was man eigentlich sagen wollte, Mitarbeiter kündigen tatsächlich oder innerlich, das braucht kein Mensch!

Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein äußerst wirksamer Schlüssel für erfolgreiche Veränderung und Verständigung in herausfordernden Situationen – sowohl privat als auch in jedem Unternehmenskontext.